NICHT-ÖFFENTLICHES ANGEBOT
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Indirekte Beteiligung Hightech Simulations GmbH
Die Hightech Simulations GmbH bietet direkte Beteiligung ab einem Einzelinvestment von mindestens EUR 50.000 an.
Um eine Beteiligung mit Beträgen unter der direkten Beteiligungsgrenze von EUR 50.000 zu ermöglichen, wurde das Modell einer vermögensverwaltenden Kommanditgesellschaft geschaffen. Die Investoren können sich an der PMT HTS UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG beteiligen, die wiederum mit diesen Einlagen Anteile der Hightech Simulations GmbH zeichnen.
Kosten der Zweckgesellschaft
Einmalige Kosten der Gründung betragen ca. EUR 1.000. Darüber hinaus sind jährliche Verwaltungskosten in Höhe von ca. EUR 2.000 geplant, die für den Jahresabschluss, die Steuererklärung, den IHK-Beitrag und die Haftungsvergütung für die Komplementärgesellschaft vorgesehen sind. Es ist vorgesehen, die Kosten der Gründung und die Verwaltungskosten für einen Zeitraum als Liquidität in der Zweckgesellschaft zurückzuhalten. Der in die Hightech Simulations GmbH investierbare Betrag wird hierdurch reduziert.
Erfolgsbeteiligung für medifundo
Eine darüberhinausgehende Management-Vergütung für die vollhaftende Komplementärin soll als Erfolgsprämie in Höhe von 4% des Exit-Erlöses erst mit einem erfolgreichen Exit erfolgen. Hiervon erhält die medifundo einen Anteil als "Tippgeber".
Haftung und Nachschusspflicht
Sowohl die Gesellschafter der Hightech Simulations GmbH als auch die Kommanditisten der PMT HTS UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG haften nur in Höhe der Hafteinlage (Kapitaleinlage). Sofern die Hafteinlage vollständig erbracht wurde, besteht eine darüberhinausgehende Haftung grundsätzlich nicht. Sollte die Beteiligung an der Hightech Simulations GmbH wertlos sein, wird auch die Beteiligung an der PMT HTS UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG wertlos.
Einen Nachschuss sollten alle Gesellschafter gemeinsam beschließen, damit die jährlichen Verwaltungskosten gedeckt werden können, sofern eine längere Haltedauer der Anteile an der Hightech Simulations GmbH erforderlich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
UNVERBINDLICHE ANFRAGE
UNTERNEHMENSBESCHREIBUNG
Hightech Simulations GmbH entwickelt die einzigartige haptisch-virtuelle chirurgische Plattform "SurCore", die chirurgisches Training und chirurgische Planung in einem einzigen System kombiniert. Auf der Grundlage aller dadurch gesammelten chirurgischen Daten sollen mittels künstlicher Intelligenz in der Zukunft die robotergestützte und autonome Chirurgie ermöglicht werden.
Hightech Simulations GmbH Bremen/Berlin Medizintechnik / E-Health
FAKTEN
| GRÜNDUNG | 2020 |
|---|---|
| AKTUELLER STATUS | Patente, Haptik-Trainingssystem |
| INSGESAMT INVESTIERT | € 40.000 |
| FINANZIERUNGSRUNDE | Pre-Seed |
|---|---|
| FINANZIERUNGSART | Eigenkapital |
| ZIELSUMME | € 200.000 |
3 GUTE GRÜNDE FÜR EIN INVESTMENT
EXECUTIVE SUMMARY
HERAUSFORDERUNGEN DER ZUKUNFT
Komplexe Operationen an Knöcheln und Knochen gehören zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten für Chirurgen. Um die Sicherheit und Qualität solcher Operationen zu erhöhen, werden in Zukunft Roboter den Chirurgen unterstützen und komplexe Operationsschritte übernehmen.
Doch zunächst muss für den Einsatz der Robotik künstliche Intelligenz entwickelt werden. Dies erfordert Erfahrung und Wissen in Form von Daten aus Millionen von Operationen.
LÖSUNG
Auf dem Entwicklungspfad zur autonomen Chirurgie verfolgt die Hightech Simulations GmbH die Sammlung von Daten der chirurgischen Eingriffe mittels ihres Systems SurCore.
SurCore ist ein dreidimensionales Trainings- und Planungssystem. Damit ermöglicht SurCore die Qualifizierung von Chirurgen mittels eines haptischen Trainingssystems sowie die Planung von Operationsverfahren.
Die Software sammelt dabei proprietäre Daten aus der Knochenchirurgie, die für die Entwicklung von z. B. KI oder medizinischen Geräten genutzt werden können.
Die Technologie von SurCore:

Das Modul „Surgical Training“:
- haptische und visuelle Simulation in 3D,
- Learning-Content-Management-System,
- Matching mit medizinischen Implantaten
Das Modul „Surgical Planning“:
- automatisierte Visualisierung von Patientendaten in 3D,
- Matching mit medizinischen Implantaten,
- virtuelle Operationskontrolle,
- Transfer in den OP.
Alle Daten, die bei der Nutzung des Systems anfallen, werden in einer geschlossenen Datenbank gespeichert. Dieser Datenschatz verbunden mit künstlicher Intelligenz soll schließlich die Grundlage für den unterstützenden Einsatz von Robotern in der Chirurgie ermöglichen.

STAND DER ENTWICKLUNG / PATENTE

Das Trainingssystem. Im Rahmen des Forschungsprojekt „HaptiVisT“ wurde ein System des haptischen und visuellen Trainings in der Handchirurgie entwickelt.
Patente und Rechte. Die Rechte an dem Projekt gehören der Hightech Simulations GmbH. Zudem wurden Patente zum Schutz des Systems eingereicht.
Demonstrationen. Ein Vorführgerät steht für Demonstrationen zur Verfügung.
GESCHÄFTSMODELL
Software as a Service (SaaS). Die Einnahmen von SurCore werden durch den Verkauf von Lizenzen für Schulungen und Abonnements für Krankenhäuser erzielt. Das System kann mit oder ohne zusätzliche Hardware verwendet werden, die durch Vertragspartner in der Medtech-Industrie kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll.
Robotik-System. Mit dem Launch des Robotik-Systems werden Umsatzerlöse aus dem Verkauf des Systems und Lizenzen für Operationen berechnet.
Netzwerk. Für das Trainingssystem wurde bereits die Zusammenarbeit mit der Charité und exklusiv mit der Akademie der Unfallchirurgie vereinbart. Diese verfügt über ein Netzwerk von 650 Kliniken in der DACH-Region und will das System vollständig in ihr Kursprogramm aufnehmen.
MARKT- UND WETTBEWERB
Markt. Der Markt für das chirurgische Training wird durch die Anzahl der vorgeschriebenen und für die Zulassung erforderlichen Fortbildungen bestimmt. In Europa werden jährlich 6.000 Trainings in diesem Zusammenhang durchgeführt. Im Fall der Operationsplanungen würden im Fall eines Marktanteils in Europa ca. 12.500 Krankenhäuser adressiert. Weltweit beträgt die Anzahl bei gleichem Marktanteil 164.500.
Wettbewerb.
Für den Bereich des Surgical Training sieht Hightech Simulations folgende Wettbewerber:
- Voxel-Man (3B-Scientific),
- AthroSim (Toltech),
- HapticVR™ (Fundamental Surgery),
- Osso-VR,
- Meta.
Für den Modulbereich Surgical Planning sind es folgende Unternehmen:
- Brainlab,
- mediCAD,
- Intuitive,
- Johnson&Johnson,
- Medtronic.
USP - WETTBEWERBSVORTEIL
Die Wettbewerbsvorteile müssen ja nach dem Modul differenziert werden.
Im Fall des Trainingsmoduls stellen sie sich wie folgt dar:
- Verfügbarkeit: kostengünstige, flexible, zeitlich unbegrenzte Ausbildung; keine Leichen erforderlich
- Optimierung und Standardisierung der Qualifikation: Setzen neuer Qualitätsstandards durch Best-Practice-Fälle
- Einzigartige, skalierbare Plattform: flexible Entwicklung von individuellen Trainingsmodulen mit Best-Practice-Beispielen für alle Bereiche der Knochenchirurgie, einheitliche Benutzeroberfläche, flexibler Einsatz in Seminaren oder Einzeltraining
- Technologie: Training an realen Patientendaten in 3D mit haptischem Widerstand und vollständiger Visualisierung aller Strukturen (Knochen, Nerven, Gefäße), Hardware: keine VR-Brille, keine VR-Sickness oder Müdigkeit
- Sicherheit: System basiert auf deutschen Gesundheits- und Datensicherheitsstandards
Im Fall der Operationsplanung sehen wir folgende Wettbewerbsvorteile:
- Das einzige Planungssystem mit automatischer Komponentensegmentierung
- Die Patientendaten werden automatisch in 3D umgewandelt und müssen nicht weiterbearbeitet werden.
- Bessere Darstellung der einzelnen Strukturen (Knochen, Nerven, Gefäße) ermöglicht eine bessere Planung.
- Die Planungssoftware kann auf jedem Gerät via Browser genutzt werden und ist nicht an bestimmte Hardware gebunden.
- Die Planungssoftware verfügt über herstellerunabhängige Schnittstellen.
- Vereinfachter Datentransfer zwischen verschiedenen Kliniken möglich.
- Entwickelt in Zusammenarbeit mit Kliniken und unter Berücksichtigung der hohen Datenschutzanforderungen in Europa.
- Virtueller Operationscheck für die Auswahl des richtigen Operationspfades und der passenden Implantate und Übergabe an den OP verfügbar.
- Erfassung einer riesigen Menge an präzisen Daten mit SurCore Planning für die autonome Chirurgie.
Zurzeit gibt es noch kein System, das chirurgische Eingriffe autonom durchführen kann.
KOOPERATIONSPARTNER
FINANZIERUNG
AKTUELLE FINANZIERUNGSRUNDE
Die aktuelle Investorenansprache stellt die Pre-Seed-Finanzierung dar. Investoren können sich ab 50.000 € direkt an der Gesellschaft beteiligen. Kleinere Beteiligungen ab 5.000 € können in einer Zwischengesellschaft (Kommanditgesellschaft) gebündelt werden.
Melden Sie sich gerne über medifundo (kontakt@medifundo.de).
Die eingeworbenen Mittel werden in erster Linie für Patentkosten und den Markteintritt des Trainingssystems eingesetzt.
FINANZIERUNGSSTRATEGIE
Bis zum geplanten Break-Even in 2026 werden weitere Finanzmittel in Höhe von 9 Millionen Euro benötigt, die in zwei Finanzierungsrunden eingeworben werden sollen.
Series A: 5m EUR (04/2023 – 09/2024)
Verwendung der Finanzmittel
- Fertigstellung des Moduls 1 (Training)
- Markteintritt in der DACH Region
- Betriebliche Aufwendungen
Series B: 4m EUR (10/2024 – 09/2026)
Verwendung der Finanzmittel:
- Fertigstellung des Moduls 2 (Planning)
- Klinische Studie für die CE Zertifizierung
- Betriebliche Aufwendungen
Die weiteren Entwicklung bis zur Durchführung von autonomen chirurgischen Eingriffen soll dann aus der Innenfinanzierung möglich sein.
EXIT-POTENZIAL
Aktuell werden bis zu 3,5 Mio. Euro für den schnellen Markteintritt in DACH eingesammelt. Die Umsatzerlöse könnten 34 Mio. Euro nach acht Jahren betragen. In der Medizintechnikbranche ist eine Bewertung mit einem Multiplen von 4 nicht unüblich.
Attraktiver Return-on-Investment. Daraus könnte eine Bewertung im Fall eines Exits von mindestens 130 Millionen Euro resultieren.
TEAM
Studium der Elektrotechnik (univ.), Promotion in Psychologie, langjährige Erfahrungen als Geschäftsführer
Über 20 Jahre Erfahrung in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit für verschiedene Branchen, seit 10 Jahren Leitung und Beratung in der beruflichen Bildung
Data Engineer (Hasso Plattner Institute), Healthcare Systems-Erfahrungen durch Projekte mit dem Digital Health Center und der Charité